Taoismus

die Yin/Yang-Lehre

Yin Yang

Der Ursprung des Taoismus ist etwa 300 Jahre vor Christus zu vermuten. Der chinesische Weise Lao-Tse benutzte in seiner Gedichtesammlung „Tao Te King“ den Begriff Tao (jap. Do) zum ersten Mal. Nicht um theoretische Erwägungen geht es, sondern um einen Lebensweg, den man wirklich gehen muß, um ihn zu erfahren. Von anderen (z. B. Lehrern) gegangene Pfade oder fixierte schriftliche Lehren führen zu keinem Erfolg. Allein persönlicher Unterricht bringt die Erkenntnis.
Im Einklang mit den Gesetzen der Natur soll der Mensch leben und sich selbst als Teil dieser Natur verstehen (Mensch = Mikrokosmos, Natur = Makrokosmos).

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Buddhismus

Ch´an Buddhismus – Zen Buddhismus

Der Buddhismus ist keine japanische Religion, sondern ist in Indien entstanden und dem Hinduismus nicht völlig fremd. Siddhartha Buddha wurde ca. 500 v. Chr. in Nepal geboren und lehrte, daß Leben Leiden ist, daß alles zeitlich begrenzt ist, daß alles vergänglich und nichts ewig ist, daß alles irgendwann aufhört zu bestehen. Das einzig Sichere ist der Tod. Dies alles klingt sehr negativ und könnte am Leben verzweifeln lassen, hätte Buddha nicht noch drei Wahrheiten verkündet:

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